Zwischen Feuerwehrautos und süßen Koalas
Wetter

Essen

Frühstücksbuffet süß und deftig
Mittagessen:
Lunchpakete mit allerlei Köstlichkeiten und großer Abendessen: Zeltlager-Dönertaschen – natürlich auch in vegetarisch
Abendessen:
Zeltlager-Dönertaschen – natürlich auch in vegetarisch
Um 08.30 Uhr läutete die Zeltlager-Glocke zum Frühstück. Nach zwei aktiven Tagen am Zeltplatz warteten heute gleich zwei Ausflugsziele auf uns. Während alle pünktlich beim Frühstück saßen und sich die leckere selbstgemachte Marmelade oder ein Brötchen mit Zeltlagerworscht (Lyoner) schmecken ließen, wurde der heutige Ablauf besprochen.
Tagesziel sollte Duisburg sein. Um 10.30 Uhr hatten wir dort einen Termin mit den Berufsfeuerwehrleuten der Wache 3, anschließend besuchten wir noch den Duisburger Zoo.



Um 09.45 brachen wir mit den Autos auf. Trotz des starken Verkehrs kamen wir fast pünktlich an der Feuer- und Rettungswache 3 in Duisburg an. Die Wache 3 befindet sich im Ortsteil Duisburg-Hamborn. Es ist die älteste Wache der Stadt, die Anfang der 1960er Jahre in Betrieb genommen wurde und sie ist besonders für ihren familiären Zusammenhalt bekannt. Der Wunsch in einem Zeltlager mal wieder eine Feuerwehr zu besuchen war recht groß, sodass wir diesen gerne in die Tat umsetzen wollten. Die Wache 3 ist zu alledem keine unbekannte Feuerwehrwache. Die Feuerwehrleute dieser Wache wurden vom WDR hautnah bei ihrer Arbeit begleitet. In mehreren Staffeln der Dokumentation ‚Feuer & Flamme‘ können die Zuschauer die Einsätze und den Alltag aus der direkten Sicht der Feuerwehrleute erleben.
Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die sympathischen Feuerwehrmänner führten uns über die komplette Wache und gaben uns Einblicke in ihren Alltag im Schichtdient. Neben vielen Infos zum Ablauf innerhalb eines Wachdienstes von 24 Stunden und den verschiedenen Tätigkeitsfeldern, bekamen wir außerdem interessante Einblicke zu den verschiedenen und vor allem speziellen Feuerwehrfahrzeugen. Es war ein sehr interessanter Vormittag und vor allem eine sehr nette und freundliche Begegnung. Nach einem schönen Gruppenfoto vor der Drehleiter machten wir uns dann gegen 12 Uhr zurück zu den Fahrzeugen, um den circa 20 Minuten entfernten Zoo anzusteuern.




















Dort angekommen war der Himmel etwas grauer und ab und an regnete es vier Tropfen hinunter. Dies schien jedoch nach Tagen der Rekordhitze niemanden zu stören, vielmehr genoss jeder den recht frischen Ausflug zu den Tieren in Duisburg. Wir teilten uns in verschiedene Gruppen auf und jede Gruppe bekam eine lustige Foto Challenge mit an die Hand. So musste man große, bunte und altanmutende Tiere suchen und sich mit ihnen ablichten. Bevor jedoch eifrig von Gehege über Affenhaus zu Aquarium gepilgert wurde, ließen sich die einzelnen Gruppen erstmal nieder und vertilgten ihr selbst zubereitetes Lunchpaket. Allerlei Köstlichkeiten fanden sich in den bunten Brotdosen, sodass es sich jeder ordentlich schmecken lassen konnte.
Um 15:30 Uhr traf sich die komplette Reisegruppe vor dem Delfinarium. Gemeinsam wollten wir uns die Show der Delfine ansehen. In Deutschland gibt es nur noch zwei verbliebene Delfinarien. In Duisburg befindet sich das Größte und auch überdachte Delfinarium mit einem kombinierten Innen- und Außenbereich. Sieben Große Tümmler leben dort und beeindrucken die Menschen mit ihren Sprüngen und den antrainierten Fähigkeiten.
Nach der Show ging es dann langsam Richtung Ausgang und natürlich durfte ein Abstecher im großen Zoo-Shop nicht fehlen. Während sich die einen nur ein kleines Cornetto-Eis gönnten, adoptierten andere einen goldigen Wüstenfuchs oder etwas das aussieht wie ein Fisch mit Leopardenfell – wir sind uns noch nicht sicher, was es genau ist, arbeiten aber an der Lösung.
Auf dem Rückweg teilte sich die Kolonne in ‚Zum Zeltplatz-Durchfahrer‘ und ‚Abstecher über Edeka-Macher‘. Die ersten Ankömmlinge am Zeltplatz machten sich bereits ans Schreiben des Tagesberichtes und ans Sichten der Fotos. Ansonsten wurden nochmal Federbälle geschmettert und auf den Klettergerüsten gespielt. Außerdem machte sich der Spüldienst ans Spülen des Frühstücksgeschirrs und der Tupperboxen vom Mittag.
Bald schon spazierten neue Besucher über den Zeltplatz – wir begrüßen Tanja und Herbert, die sich in St. Hubert eingemietet haben und unsere Truppe bis Samstag begleiten werden.



































Nachdem die Einkäufer mit dem Abendessen auf dem Zeltplatz eintrafen, wurde auch schon direkt losgelegt. Es wurde geschnibbelt, Knobisauce angerührt und Gyros angebraten. Zum Abendessen gab es heute Dönertaschen, in die allerlei Gemüse, Käse, Sauce oder auch Gyros gelegt werden konnte. Jeder durfte sich seine Tasche gestalten wie er wollte und es hat allen sehr gut geschmeckt. Nach dem Spülen des Abendgeschirrs und ein bisschen Aufgeräume am Zeltplatz, wurden ein paar Brettspiele ausgepackt oder in kreativer Runde gemalt.



Gemütlich wie sonst auch, klang der Abend dann unter dem Pavillion aus.

Der Bericht wurde geschrieben von
Steffi


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